Dauergartenkolonien

Ich habe die Fragilität der Verhältnisse und das daraus resultierende Schutzbedürfniss von Kleingärtensiedlungen visuell erforscht. Es sind über lange Jahre gewachsene Strukturen, Menschen haben sich in diesem Schutzraum eingerichtet, brauchen diesen Raum der Entfaltung und Individualität gerade jetzt. So bestehen die Kolonien aus Provisorien, preisgünstigen und pragmatischen Lösungen für alltägliches. Man hat sich eingerichtet und arrangiert. Vieles ist im Begriff zu verschwinden, abgebaut zu werden, oder doch einfach noch nicht fertig? Man spürt die Bewegung, das unstete auf der einen, und den Wunsch nach Sicherheit, Beständigkeit auf der anderen Seite. Die Kolonien sind ein (Teil-) Abbild unserer Gesellschaft und ihrer aktuellen Entwicklungen und Einflüsse.

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